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Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen

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100 Millionen Euro umfasst das Förderprogramm, mit dem das Land Nordrhein-Westfalen die NRW-Kommunen in den Bereichen Klimaschutz und Klimaanpassung zusätzlich unterstützt. Kommunen können sich noch bis zum 22. Juni 2017 um die Fördergelder bewerben, die das Land im Rahmen des Projektaufrufs "KommunalerKlimaschutz.NRW" bereitstellt.

Mit den Fördermitteln möchte die NRW-Landesregierung den NRW-Kommunen erleichtern, konkrete Maßnahmen für Klimaschutz und Klimawandelanpassung zu ergreifen und umzusetzen. „Die Kommunen sind wesentliche Akteure, wenn es darum geht, Klimaschutz in unserem Bundesland voranzutreiben, da sie an wichtigen Schaltstellen zur Reduzierung klimaschädlicher Treibhausgasemissionen sitzen“, so Umweltminister Johannes Remmel. Hinzu kommt, dass gerade auch die Kommunen immer häufiger von durch den Klimawandel hervorgerufenen Extremwetterereignissen wie Starkregen, Hochwasser oder Stürmen betroffen sein werden. Umso wichtiger ist es daher für sie, denen sich daraus für die Menschen, Gebäude und Infrastruktur ergebenden Risiken vorzubeugen.

Am Förderprogramm teilnehmen können alle Kommunen, die sich bereits mit dem Thema Klimaschutz befasst haben, zum Beispiel durch die Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes nach Bundesvorgaben oder durch die Teilnahme am European Energy Award (eea). Förderfähig sind Maßnahmen aller relevanten Handlungsfelder einer Kommune, die auf den Klimakonzepten oder vergleichbaren Konzepten fußen. Das Spektrum reicht dabei von klimagerechter Quartiers-, Stadt- und Raumentwicklung über energieeffiziente, mit weniger CO2-Emissionen verbundene Mobilitätslösungen bis hin zu einer klimaneutralen Kommunalverwaltung. Der besondere Förderbereich „Emissionsfreie Innenstadt“ richtet sich an Kommunen, die sowohl klimaschädliche als auch die Luftqualität belastende Emissionen reduzieren wollen. Es werden bis zu drei Kommunen mit modellhaften Maßnahmen  für multimodale Mobilitätslösungen gefördert. Die zweite Einreichrunde für den Projektaufruf läuft noch bis zum 22. Juni 2017.

Übrigens: Neu in der NRW-Förderlandschaft ist auch der Klimaschutzwettbewerb "EnergieSektorenkopplung.NRW", der einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Stabilität der Übertragungs- und der Verteilnetze vor dem Hintergrund des fortgesetzten Zubaus der erneuerbaren Energien und der Anforderungen dezentraler Versorgungssysteme leisten soll. Insgesamt stehen hierfür 21 Millionen Euro zur Verfügung. Der Wettbewerb richtet sich an Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, Beratungseinrichtungen, technologie- und innovationsorientierte Kompetenzzentren, Verbände, Kommunen sowie öffentliche Einrichtungen. Die Frist für das Einreichen von Projektskizzen läuft bis zum 7. Juni 2017.